… und die Fähigkeit, dich zu entscheiden

Es gibt 1000 Gründe, etwas NICHT zu tun, es nicht JETZT zu tun, es nicht SO zu tun. Und das wird sich nie ändern. Und darum wird sich auch an deiner Situation nichts ändern. Es sei denn, du entscheidest dich.

“Do what you can – with what you have – for where you are”

Möchtest du ins Handeln kommen? Dann ist dieser Beitrag für dich.

  • entdecken, erkunden, entscheiden
  • wie persönliche Weiterentwicklung funktioniert
  • was das mit der besten Version von dir zu tun hat

Informationen zu MillionFriends gibt es im Podcast und hier:  www.millionfriends.de
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Ich treffe bei Vorträgen, Workshops und Seminaren immer wieder Menschen, die mir stolz erzählen, wie viele meiner 200 Podcastfolgen sie schon gehört haben. Manche haben ein paar davon gehört, andere eine ganz Menge und nicht wenige erzählen mir, dass sie alle 200 Folgen schon kennen. Darüber freue ich mich natürlich.

Oft erzählen diese Menschen von ihren Erfolgen. Und es gibt Hörer, die noch nicht so richtig weiter kommen. „Ich habe schon mal was probiert, hat auch funktioniert! Aber dann war dies oder das…“ Also es gibt Hörer, die sich Woche für Woche den Podcast anhören – und nichts tun!

Für mich ist das okay. Kann man machen. Wenn dir meine Stimme gefällt und dir der Podcast als Anker für eine entspannte Viertelstunde dient. Dann ist mein Podcast dafür gut.

Es gibt aber auch Menschen, die damit nicht zufrieden sind und offen zugeben, dass sie nicht ins Handeln kommen. Obwohl sie eigentlich schon was machen wollen würden. Die Idee würde sie schon reizen, schlank sein, fit sein, auch im Kopf fit sein, kerngesund sein, fast immer gut drauf sein.

Aber irgendwie kommen sie nicht ins Tun und somit keinen Schritt in die richtige Richtung. Ob ich denn da nicht eine Idee hätte, werde ich oft gefragt.
Also Menschen lernen etwas kennen und kommen nicht ins Handeln. Und manche fragen mich dann, ob ich einen Tipp hätte.

Es gibt da tatsächlich einen Trick, den nicht jeder kennt. Und der lautet:

Mach’ einfach!
Einfach mal machen!
Und zwar jetzt oder heute Abend oder spätestens morgen.
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Das ist zu banal, oder? Okay, schlüsseln wir das mal auf:

Persönliche Weiterentwicklung und ins Handeln kommen

In diesem Podcast geht es um persönliche Weiterentwicklung. Die Idee ist, dass du dich weiter entwickelst, von dem wundervollen Menschen, der du derzeit schon bist, hin zu dem wundervollen Menschen, der du noch ein klitzekleines bisschen lieber sein möchtest.

Und das wäre jemand, der weiß, wie gesund sein, fit sein, schlank sein und gut drauf sein funktioniert, der das auch erfolgreich umsetzen kann und der das dann auch wirklich umsetzt. Jemand, der verstanden hat, dass sich das lohnt, weil er gesund, fit und gut drauf alle Ziele und Wünsche leichter erreichen kann, die jemand im Leben haben könnte.

Darum geht es hier: Um deine persönliche Weiterentwicklung in diesem Teilaspekt deines Lebens.

Persönliche Weiterentwicklung funktioniert immer in den gleichen Phasen:

  • Die Entdeckungsphase : Du entdeckst etwas oder wirst darauf gestoßen. Beispiel: du entdeckst meinen Podcast. Du stößt auf etwas, das auch schon vorher da war, aber das irgendwie an dir vorbeigegangen ist. Vielleicht weil du andere Prioritäten hattest oder es einfach nicht zu dir vorgedrungen war.
  • Nach der Entdeckung beginnt die neugierige Phase oder die Erkundungsphase: Du setzt dich mit dieser neuen Sache auseinander. Du hörst dir ein paar Podcastfolgen an oder auch ein paar Dutzend. Wenn du einige Folgen gehört hast, hast du für dich schon das Gefühl entwickelt, dass dich der Inhalt anspricht. Ansonsten hättest du maximal eine Folge gehört.
  • Nach ein paar Folgen, in Grunde schon nach der ersten, beginnt die nächste Phase. Die Entscheidungsphase: Soll ich oder soll ich nicht?

Es gibt etwas zu tun – oder? In diesem Podcast sind Informationen oder Anregungen enthalten, die man umsetzen könnte. Allein der Titel dieses Podcasts enthält ja schon eine Aufforderung: Erschaffe! Die beste Version von dir. 

Und wenn es da für dich nichts zu erschaffen gäbe, würdest du einen Podcast mit diesem Titel vermutlich nicht anhören. Du interessierst dich doch für das Thema. „Einfach nur so“ ist eine Floskel um nicht zu sagen eine Ausrede. Niemand tut irgendetwas einfach nur so.

Versteh mich bitte nicht falsch. Für mich ist es vollkommen okay, wenn du einfach nur zuhörst und dann rein gar nichts tust. Das ist gar kein Problem. Schön, dass du da bist. Ich biete nur meine Informationen, Gedanken und Impulse an und jeder darf sich davon nehmen, was immer er oder sie möchte. Alles oder nichts.

Und die Impulse dieser Folge sind auch nur als Angebot zu verstehen, für dich, wenn du einen Impuls brauchst, um ins Handeln zu kommen und dann deine Ziele zu erreichen.

Zurück zum Modell von vorhin – noch einmal kurz zusammengefasst:

  1. Stufe: Du entdeckst etwas Neues, diesen Podcast.
  2. Stufe: Die Erkundungsphase – du hörst ein paar Folgen und entdeckst etwas, das du tun könntest.
  3. Stufe: Die Entscheidungsphase: Soll ich oder soll ich nicht?

Lass und kurz bei der letzten Stufe bleiben. Ich konfrontiere dich in praktisch allen Folgen – so sanft ich kann – mit einer Aufforderung etwas zu tun. Und sofort beginnt der natürliche Prozess der Abwägung: Du wägst bewusst oder unbewusst Vor- und Nachteile ab. Oder Aufwand und Nutzen.

  • Soll ich ein Seminar besuchen? Vorteil: Ich würde an einem Tag mehr lernen als sonst in Monaten oder Jahren. Nachteil: Ich müsste mich anmelden und es würde etwas Geld und etwas Zeit kosten.
  • Soll ich einen Ernährungsplan bestellen? Vorteil: Die Chance, gesünder zu werden und meine Wunschfigur zu erhalten, würde dramatisch steigen. Nachteil: Ich müsste mich hinsetzen, mir das ansehen, mich für eine Laufzeit entscheiden, meine Ziele eingeben und es würde auch etwas Geld kosten. Und es würde bedeuten, dass ich mich auch an den Plan halten sollte.
  • Soll ich heute früher zu Bett gehen, um heute Nacht 8 Stunden zu schlafen? Vorteil: Ich würde mich morgen vermutlich besser fühlen. Nachteil: Ich müsste mich entgegen meiner Gewohnheit um kurz vor Zehn vom Sofa erheben.

Wir alle machen diese Prozesse durch. Ständig. Im Grunde viele Male am Tag. In jedem Fall immer dann, wenn wir uns persönlich weiterentwickeln wollen. Und es gibt Menschen, die treffen schnell und konsequent eine Entscheidung und andere tun sich damit schwer.

Klassische, vorgeschobene Gründe, sich nicht zu entscheiden, sind:

  • Vielleicht ist der Zeitpunkt nicht der richtige: Ich sollte besser morgen, nächste Woche, nach dem Urlaub, nach dem Projekt oder am 01. Januar anfangen.
  • Ich habe noch nicht genug Informationen: Also vielleicht ist der Vorschlag nicht der beste für mich. Vielleicht ist vegan doch besser als Low-Carb, ich habe doch woanders gelesen, dass 7 Stunden Schlaf auch ausreichen, irgendwo stand doch, Vitamine seien gar nicht so wichtig.
  • Vielleicht lohnt sich der Aufwand gar nicht: Ich kann mich doch schminken, anstatt mich gut zu ernähren. Merkt doch keiner. Und außerdem ist es doch gar nicht so schlimm bei mir.

Lass’ uns diese “Gründe” einmal näher betrachten. In dieser 200. Podcastfolge, mit der Nummer 199, möchte ich dir über diese Entscheidungsphase hinweg helfen.

Denn: Der perfekte Zeitpunkt kommt nie. Oder anders ausgedrückt: Der perfekte Zeitpunkt ist jetzt! Glaub‘ mir. Es gibt nur einen einzigen Tag, an dem du dich und die Welt verändern kannst: heute. Gestern geht nicht, schon verpasst, und morgen geht auch nicht, weil morgen nicht existiert. Real ist nur der Moment.

Du wirst auch nie alle Informationen haben. Du hast längst genug Informationen. Du weißt längst alles, was du wissen musst, um loszumarschieren. Und auf deinem Weg wirst du dann die Informationen finden, die du brauchst, wenn du sie brauchst.

Und ob sich der Aufwand lohnt? Darüber haben wir in 200 Folgen genug gesprochen. Ich weiß es und du weißt es auch. Das Ergebnis wird großartig sein und der Aufwand ist immer nur ein kurzer. Im Wesentlichen geht es um Willenskraft, die du ein paar Mal aufbringen darfst. Nur so lange, bis das neue Verhalten zu einer Gewohnheit geworden ist.

Am Ende deines Lebens werden die Investitionen in die beste Version von dir diejenigen sein, die sich am meisten gelohnt haben. 

Also: Bist du entscheidungsfähig? Bist du in der Lage, Entscheidungen zu treffen, auf der Basis deines Bauchgefühls und auf der Basis von genügend Informationen?

Falls du da nicht so sicher bist: Probiere es doch einfach mal aus. Welches Risiko gehst du schon ein? Deine Zeit und deine Energie geht in jedem Fall dahin – die Frage ist nur wohin. Warum steckst du sie nicht in die „beste Version von dir“?

Einer meiner liebsten Podcaster aus den USA – Ben Bergeron – nennt das so:

„Do what you can, with what you have, for where you are“

Übersetzt heißt das sinngemäß: Tu was du kannst, mit dem was du hast, da wo du stehst.

Also: Einfach mal machen, mit dem was ich habe, jetzt oder nie.

Und schon hast du die 3. Stufe, die Entscheidungsstufe, überwunden. Jetzt bist du mitten im Prozess. Großartig.

Damit schließt sich der Kreis und dann kommt die 4. Stufe: die Stufe der Selbstkontrolle . Und darum kümmern wir uns in den nächsten Wochen.

Wenn du beim Thema Ernährung etwas verändern und ins Handeln kommen möchtest, wirf doch einmal einen Blick auf meine Ernährungspläne – Mit-Ralf-Besser-Essen.

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